Version 1.0 — Stand: Mai 2026
Diese AGB gelten für Verträge zwischen Timur Kalender, Einzelunternehmer (c/o COCENTER, Koppoldstr. 1, 86551 Aichach) und dem Kunden über die Nutzung der SaaS-Plattform „LoumPanel" einschließlich aller zugehörigen Funktionen, APIs und Support-Leistungen.
Kunden sind Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Das Angebot richtet sich nur ausnahmsweise an Verbraucher (§ 13 BGB); dann gelten ergänzend gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften.
Entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, außer der Anbieter stimmt schriftlich zu.
LoumPanel ist eine Multi-Tenant-Software zur zentralen Verwaltung von Creator-Accounts auf der Drittplattform Maloum. Der Funktionsumfang umfasst:
Die Software wird als SaaS über das Internet bereitgestellt; eine Überlassung des Quellcodes erfolgt nicht. Der Server befindet sich in Deutschland (Hetzner Falkenstein).
Der Anbieter darf den Funktionsumfang weiterentwickeln, ändern oder einzelne Funktionen einstellen, sofern dies den Leistungszweck nicht wesentlich beeinträchtigt. Wesentliche Änderungen werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt; der Kunde hat dann ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Der Kunde registriert sich online unter /register. Der Vertrag kommt mit Registrierabschluss und Kontoaktivierung durch den Anbieter (spätestens mit E-Mail-Bestätigung) zustande.
Der Kunde sichert zu, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und Änderungen unverzüglich zu aktualisieren. Eine gültige geschäftliche E-Mail-Adresse und ein ansprechbarer Kontakt sind erforderlich.
Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er die AGB und die Datenschutzerklärung gelesen hat und ihrer Geltung zustimmt. Bei Unternehmenskunden sichert die registrierende Person zu, zur Vertretung berechtigt zu sein.
Neukunden erhalten eine kostenlose Testphase von 3 Kalendertagen ab Registrierung. Während dieser Zeit stehen Grundfunktionen ohne Zahlungsdaten zur Verfügung. Es besteht kein Anspruch auf Verlängerung oder erneutes Trial.
Nach Ablauf endet die Nutzung automatisch, sofern der Kunde nicht aktiv ein kostenpflichtiges Abonnement bucht. Eine stillschweigende Umwandlung der Testphase in ein kostenpflichtiges Abo findet nicht statt.
Die Nutzung wird pro aktivem Creator-Account lizenziert. Der Preis beträgt 30,00 € pro Creator und Monat. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; bei Kleinunternehmer-Status wird dies gesondert ausgewiesen. Abweichende Preise gelten nur bei individueller Vereinbarung.
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über Stripe. Der Kunde ermächtigt den Anbieter, fällige Beträge zu Beginn des Abrechnungszeitraums vom hinterlegten Zahlungsmittel einzuziehen.
Neue Creator-Lizenzen während der Laufzeit werden zeitanteilig (Proration) für den laufenden Zeitraum berechnet.
Bei Zahlungsverzug darf der Anbieter nach erfolgloser Mahnung Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe erheben und den Plattformzugang sperren. Bei Verzug über 14 Tagen ist eine fristlose Kündigung zulässig. Inkassokosten trägt der Kunde, soweit gesetzlich zulässig.
Rechnungen werden ausschließlich elektronisch (PDF per E-Mail oder Kundenportal-Download) bereitgestellt. Damit erklärt der Kunde sein Einverständnis.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann vom Kunden jederzeit zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt im Kundenkonto oder per E-Mail an contact@loumpanel.de. Verbraucher haben zusätzlich einen Kündigungsbutton gemäß § 312k BGB.
Der Anbieter kann den Vertrag mit 30 Tagen Frist zum Monatsende kündigen.
Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn der Kunde trotz Mahnung über 14 Tage in Zahlungsverzug ist, wiederholt gegen diese AGB, Maloum-Bedingungen oder geltendes Recht verstößt, oder begründete Anhaltspunkte für Missbrauch (Lizenz-Sharing, Credential-Stuffing, Bot-Missbrauch, unbeauftragte Cold-DMs) bestehen.
Nach Vertragsende werden das Konto gesperrt und sämtliche Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Dem Kunden wird vorher Gelegenheit zum Datenexport gewährt (Art. 20 DSGVO). Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
Verbraucher (§ 13 BGB) haben ein Widerrufsrecht. Einzelheiten, Bedingungen und Folgen sind in der Widerrufsbelehrung geregelt.
Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Plattform im vereinbarten Umfang zu nutzen.
Der Kunde darf nicht:
Ein Login darf pro Zugang nur von einer natürlichen Person genutzt werden. Teams nutzen die Team-Funktion mit personalisierten Zugängen.
Der Kunde ist verpflichtet:
Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus schuldhafter Pflichtverletzung oder Plattformnutzung durch den Kunden entstehen, einschließlich Rechtsverfolgungskosten.
Der Kunde ist datenschutzrechtlich „Verantwortlicher" (DSGVO); der Anbieter ist „Auftragsverarbeiter" (siehe /avv).
LoumPanel ist ein unabhängiges Tool. Der Anbieter steht in keinerlei rechtlicher oder geschäftlicher Beziehung zu Maloum. Alle Marken sind Eigentum ihrer Inhaber.
Die Nutzung von Maloum erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden. Der Anbieter gewährleistet keine Kompatibilität zu jedem Zeitpunkt. Schnittstellenänderungen durch Maloum, Downtimes, Account-Blockaden oder Token-Revocations liegen außerhalb des Anbietereinflusses.
Der Kunde prüft und hält selbständig die Nutzungsbedingungen genutzter Drittplattformen ein. Verstöße gegen Maloum-AGB gehen allein zu Lasten des Kunden.
Der Anbieter darf Funktionen kurzfristig deaktivieren, wenn dies zur Einhaltung von Drittplattform-Bedingungen oder zur Risikoabwehr erforderlich ist.
Der Anbieter bemüht sich, die Plattform unterbrechungsfrei bereitzustellen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert, außer dies ist in einem Service Level Agreement ausdrücklich vereinbart.
Wartungsarbeiten finden nach Möglichkeit in verkehrsschwachen Zeiten statt und werden bei absehbarer Dauer über 30 Minuten vorab angekündigt.
Für die Softwarebereitstellung gilt Mietvertragsrecht (§§ 535 ff. BGB). Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
Der Kunde muss Mängel unverzüglich textlich anzeigen und nachvollziehbar beschreiben.
Der Anbieter beseitigt Mängel nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde die Vergütung mindern oder außerordentlich kündigen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie und bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten ermöglichen die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung, auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Für sonstige leicht fahrlässig verursachte Schäden ist die Haftung ausgeschlossen.
Die Haftung pro Schadensfall ist begrenzt auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten an den Anbieter gezahlten Nettoentgelte, höchstens jedoch 2.500,00 €. Dies gilt nicht für Fälle nach Absatz 1.
Der Anbieter haftet nicht für Schäden durch Maloum-Änderungen, Sperrungen oder API-Inkompatibilitäten.
Der Kunde sichert eigene Daten regelmäßig, soweit zumutbar und technisch möglich. Bei Datenverlust ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand bei ordnungsgemäßer Sicherung begrenzt.
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, berechtigen zum Leistungsaufschub. Höhere Gewalt sind insbesondere Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen, Energie- und Rohstoffmangel, Netzsperren, großflächige Internet- oder DNS-Ausfälle, DDoS-Angriffe gegen Drittprovider sowie Pandemien. Dauert die Behinderung über 30 Tage, sind beide Parteien zur Kündigung berechtigt.
Informationen zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Kundenauftrag verarbeitet, gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, den der Kunde mit Registrierung akzeptiert.
Die Parteien bewahren über im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt werdende Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der jeweils anderen Partei Stillschweigen. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsbeendigung fort.
Ausgenommen sind Informationen, die der empfangenden Partei nachweislich bereits bekannt waren, allgemein zugänglich sind oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Sämtliche Rechte an der Plattform, am Quellcode, an den Datenmodellen, an den Workflows, am UI-Design, an den Texten und am Gesamterscheinungsbild stehen ausschließlich dem Anbieter zu. Schutz besteht nach §§ 69a ff. UrhG (Computerprogramme), § 2 UrhG (Werke), §§ 87a ff. UrhG (Datenbanken), §§ 2, 4 GeschGehG (Geschäftsgeheimnisse) sowie § 4 Nr. 3 UWG. Der Kunde hat nur die in § 8 geregelten, streng begrenzten Nutzungsrechte.
Der Kunde wird insbesondere unterlassen:
§ 69e UrhG bleibt unberührt, soweit dessen zwingende Voraussetzungen vorliegen.
Bei schuldhaftem Verstoß verpflichtet sich der Kunde zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 15.000,00 € je Einzelfall — bei Dauerverstößen je angefangenem Monat. Schadensersatz nach Lizenzanalogie oder Verletzergewinn (§ 97 Abs. 2 UrhG) bleibt vorbehalten. Die Einrede des Fortsetzungszusammenhangs ist ausgeschlossen.
Verstöße berechtigen zur fristlosen Kündigung sowie zur Geltendmachung sämtlicher Ansprüche einschließlich einstweiliger Verfügung (§§ 935, 940 ZPO), Unterlassung, Schadensersatz, Auskunft (§ 101 UrhG), Vernichtung und Rückruf (§ 98 UrhG) sowie zur Strafanzeige (§§ 106, 108a UrhG, § 23 GeschGehG, §§ 202a, 303a, 303b StGB). Weitere Details siehe Rechtliche Hinweise & Schutzrechte.
Der Anbieter darf Accounts vorübergehend oder dauerhaft sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen diese AGB, geltendes Recht oder die AGB genutzter Drittplattformen bestehen.
Der Kunde wird über die Sperrung in Textform informiert, sofern nicht akute Risikoabwehr gefährdet wird. Er erhält Gelegenheit zur Stellungnahme.
Der Anbieter darf den Kundennamen und das Logo nach Freigabe in Referenzlisten auf loumpanel.de oder in Marketingunterlagen nennen. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit formlos widersprechen.
Der Anbieter darf die AGB aus sachlichem Grund (geänderte Rechtslage, Rechtsprechung, Leistungsweiterentwicklung) ändern. Änderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt.
Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf die Bedeutung des Schweigens wird hingewiesen.
Widerspricht der Kunde, kann er zum Inkrafttreten der Änderung außerordentlich kündigen. Bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Heimatstaates nicht entzogen wird.
Ausschließlicher Gerichtsstand — für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen — ist der Anbietersitz. Der Anbieter darf beim Kunden auch am allgemeinen Gerichtsstand klagen.
Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel.
Sind einzelne Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen nicht. An Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der Parteien am nächsten kommt.
Version 1.0 — Stand: Mai 2026